Symposium Hochmoselbrücke: Kann Deutschland noch Großprojekte?

Die Brücke gehört zur B 50neu und wird vom Landesbetrieb Mobilität Trier und der LBM-Zentrale in Koblenz betreut.

Kammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz begrüßte die 80 Teilnehmer.

In einer Höhe von rund 160 Metern wird sich die Hochmoselbrücke bei Zeltingen- Rachtig 1,7 Kilometer lang über das Moseltal spannen. Die Fahrbahn der Brücke ist so hoch, dass diese sogar den Kölner Dom überragen würde. Quelle: Akademie der Ingenieure.

Gut 80 Teilnehmende beschäftigten sich am 04.September 2019 beim Symposium Hochmoselbrücke mit der Frage: "Können wir in Deutschland noch Infrastruktur-Großprojekte?" Mit einer Vielzahl von oft negativen Meldungen wird dies regelmäßig bezweifelt. Anlässlich der bevorstehenden Verkehrsfreigabe der Hochmoselbrücke rückte das Symposium dieses Thema in den Fokus.

Kammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz begrüßte das anwesende Fachpublikum und erläuterte die Wichtigkeit der Ingenieure bei solchen Bauvorhaben. Das Symposium wurde von der Akademie der Ingenieure und dem Verlag Ernst + Sohn veranstaltet und befasste sich mit den Herausforderungen und Lösungen bei Planung, Ausführung und Projektmanagement einer Großbrücke. Es wurde gezeigt, dass die deutsche Bau- und Planungsbranche nach wie vor in der Lage ist, Infrastruktur-Großprojekte mit hohem technischem und organisatorischem Schwierigkeitsgrad erfolgreich abzuwickeln.