Wenn das Studienende naht: Ingenieurkammer informiert über Start ins Berufsleben

Dr.-Ing. Klaus Siekmann, Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, informierte im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der Hochschule Mainz über die beruflichen Möglichkeiten nach dem Ingenieurstudium.

Wenn für Studierende das Ende des Studiums in absehbare Nähe rückt, werden die Fragen rund um den Eintritt ins Berufsleben immer größer. Damit der Übergang von der Universität in den Berufsalltag bestmöglich gelingt, bietet die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz Vorträge an Hochschulen an. So macht sich Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Klaus Siekmann bereits seit einigen Jahren gegen Ende eines jeden Semesters auf den Weg in die Hochschule Mainz, um Studierenden des Bauingenieurwesens kurz vor Studienende den ein oder anderen beruflichen Tipp mit auf den Weg zu geben. Ob man nach dem Bachelor noch einen Master anschließen sollte, was beim Einstieg in den Beruf zu beachten sei und welche Voraussetzungen für die berufliche Selbstständigkeit erfüllt werden müssen, waren nur einige der Themen in Siekmanns Vortrag am 19. Juni 2018.

Unabhängig davon, welchen Weg man nach dem Studium wähle, wichtig für den beruflichen Erfolg sei vor allem eine fundierte Ausbildung, so Siekmann. Derzeit gibt es mit über 3000 Studiengängen im Ingenieurwesen so viele Fachrichtungen wie noch nie. Und jährlich kommen Hunderte neue dazu. Siekmann riet den Studierenden dazu, sich auf fachlich breit angelegte Studiengänge zu konzentrieren, die einen guten Überblick über die gesamte Ingenieurdisziplin geben. „Ingenieure sind heute gefragter denn je, jedoch wollen Unternehmen Generalisten, die sich in vielfältige Aufgabenbereiche einarbeiten können”, legte er den Studierenden nahe.

Darüber hinaus stellte Siekmann fest, dass eine erfolgreiche Karriere nicht ohne ein gut ausgebautes Netzwerk möglich sei. „Am besten fangen Sie bereits im Studium an, Kontakte zu knüpfen”, appellierte er. Dabei helfe vor allem auch eine Juniormitgliedschaft bei der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Hier können sich Studierende nicht nur untereinander austauschen, sondern auch wichtige Kontakte zu potentiellen zukünftigen Arbeitgebern und Kollegen knüpfen.