Rheinland-Pfalz präsentiert sich in Berlin: Heimatfest 2026 setzt Schwerpunkte bei Sport und Ehrenamt
Beim Heimatfest Rheinland-Pfalz in Berlin drehten sich die zentralen Themen um Sport und ehrenamtliches Engagement. Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) hob angesichts zunehmend angespannter gesellschaftlicher Debatten die Bedeutung des Zusammenhalts hervor.
Es sei wichtig, dass man sich nicht zu Hause einmauere, sondern dass man sich trifft, miteinander spricht und auch diskutiert, so der CDU-Politiker am Donnerstag bei der Eröffnung des Landesfests in Berlin. Bei „Heimat26“, das im zweijährigen Turnus stattfindet, standen in diesem Jahr Sport und Ehrenamt im Mittelpunkt.
Weniger Bürokratie für Sportvereine und Ehrenamtliche
Die schwarz-rote Landesregierung wolle den bürokratischen Aufwand für den Sport und ehrenamtlich Engagierte verringern, erklärte Schnieder. Beide Bereiche seien deshalb auch in der Staatskanzlei angesiedelt worden. Vor etwa 2.500 geladenen Gästen aus Politik, Sport, Gesellschaft, Kultur, Justiz, Wirtschaft und Weinkultur betonte der Ministerpräsident die besondere Bedeutung dieser Bereiche. Rheinland-Pfalz sei ein Sport- und Ehrenamtsland und verfüge nach dem Saarland über die höchste Vereinsdichte in Deutschland.
Landesvertretung als Aushängeschild des Landes
Die Landesvertretung in Berlin werde häufig als Schaufenster von Rheinland-Pfalz bezeichnet, sagte Schnieder. Jedoch sei der Begriff „Flaggschiff“ passender, da dieser die „Dynamik und Bedeutung“ der dortigen Aktivitäten und Angebote besser zum Ausdruck bringe. „Das Heimatfest ist für viele von uns Lieblingstermin“, sagte der Ministerpräsident. Zugleich unterstrich er die Bedeutung des Austauschs über die Landesgrenzen hinweg: „Wir brauchen den vertrauensvollen Dialog und das gute Miteinander auch aus anderen Bundesländern.“ Seinem Vorgänger, dem ehemaligen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer (SPD), sprach Schnieder seinen Dank dafür aus, dass er ein „bestelltes Feld“ habe übernehmen können. Seit Mai wird Rheinland-Pfalz erstmals von einer schwarz-roten Koalition regiert.
Klingbeil und Warken ebenfalls beim Heimatfest
Neben den Ministern der Mainzer Landesregierung nahmen auch Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sowie Kanzleramtsministerin Nina Warken (CDU) an den Feierlichkeiten teil. Aus der Welt des Sports waren unter anderem Niklas Kaul, der bis heute jüngste Weltmeister im Zehnkampf, und die Bahnrad-Olympiasiegerin Miriam Welte vertreten. Auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner sowie Patrick Schnieder, Bundestagsabgeordneter und Bruder von Ministerpräsident Gordon Schnieder, waren vor Ort. Zahlreiche Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtags gehörten ebenfalls zu den Gästen. Auch der neu ins Amt berufene Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) nahm an dem Fest teil.
Maike Feddern, z.T. KI-generiert
Ingenieurkammer RLP
