Junior.ING: Alles unter 'Dach und Fach' - Jury ermittelt die besten Modelle

Die Juroren, Volker Tschiedel (Bildungsministerium RLP), Christian Glock (RPTU Kaiserslautern-Landau) und Kammer-Vizepräsident Frank Haupenthal (v.l.n.r.) sowie Vorstandsmitglied Katharina Häuser (nicht im Bild) beurteilen die Modelle.

Die Entscheidung über die besten Modelle des Schülerwettbewerbs 2025/26 ist gefallen. 124 Arenadach-Modelle wurden von Schülerinnen und Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz zum Thema „Arena – gut überdacht“ eingereicht. Insgesamt nahmen 320 Schülerinnen und Schüler von 32 Schulen aus Rheinland-Pfalz am Wettbewerb teil.

Die Aufgabenstellung variiert jedes Jahr. Diesmal sollten die Schülerinnen und Schüler ein Arenadach mit einer Tribüne und eine davor befindliche Bühne unter Beachtung bestimmter Vorgaben hinsichtlich der Materialien und der Abmessungen planen und anschließend als Modell konstruieren. Vorgabe war, dass das Arenadach eine gewisse Tragfähigkeit aufweist. Windbelastungen mussten mit einem Fön simuliert werden. Bei der Gestaltung waren der Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Am 5. März traf sich die Expertenjury zur Bewertung der Arenadach-Modelle in der Geschäftsstelle der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz in Mainz. Die Juroren, Dipl.-Ing. (FH) Frank Haupenthal M. Sc. (Vizepräsident Ingenieurkammer RLP), Vorstandmitglied Dipl.-Ing. (FH) Katharina Häuser, Prof. Dr.-Ing. Christian Glock (RPTU Kaiserslautern-Landau), Volker Tschiedel (Ministerium für Bildung RLP) begutachteten und prüften alle Modelle eingehend: Neben der Einhaltung der Abmessungen und Beachtung der vorgegeben Materialien, wurden die Modelle in den Kategorien „Statische Konstruktion“, „Gestaltung und Originalität“ sowie „Verarbeitungsqualität“ mit einem Punktesystem bewertet, bis schließlich die diesjährigen Sieger-Modelle ermittelt werden konnten.

Der Wettbewerb ist in zwei Alterskategorien (bis 8. Klasse und ab 9. Klasse) gegliedert. Die Platzierungen werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 8. Mai 2026 in der Ludwig-Eckes-Halle in Nieder-Olm bei Mainz bekannt gegeben. Die Erstplatzierten der beiden Altersklassen nehmen am Bundesentscheid teil, dessen Preisverleihung am 19. Juni 2026 im Deutschen Technikmuseum in Berlin stattfindet.

Mit dem bundesweiten Wettbewerb, an dem sich 15 Länderingenieurkammern beteiligen, möchten die Kammern das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Ingenieurberuf stärken und das kreative technische Arbeiten fördern.

Zugelassen sind Einzel- und Gruppenarbeiten von Schülerinnen und Schülern aller allgemein- und berufsbildender Schulen. Ausgeschrieben ist der Wettbewerb in zwei Alterskategorien – Kategorie I bis Klasse 8 sowie Kategorie II ab Klasse 9.

Seit 2021 ist der Wettbewerb Junior.ING in der Liste der von der Kultusministerkonferenz empfohlenen Schülerwettbewerbe aufgenommen. Damit erfüllt der Wettbewerb die von der Kultusministerkonferenz festgelegten „Qualitätskriterien für Schülerwettbewerbe“. Der Landeswettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der rheinland-pfälzischen Bildungsministers Sven Teuber.

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