Die Ingenieurkammer Rheinland‐Pfalz hat ihren Vorstand neu gewählt. Bei der konstituierenden Sitzung der Vertreterversammlung wurde Dr.‐Ing. Horst Lenz in seinem Amt als Kammerpräsident für weitere fünf Jahre einstimmig bestätigt.

Rechtsanwältin Dr. Dr. Stefanie Theis LL.M. wurde im aktuellen WirtschaftsWoche-Ranking wiederholt als „TOP Anwältin im Baurecht 2021“ ausgezeichnet.

Sie zählt seit vielen Jahren zum engen Beraterkreis der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, steht ihren Mitgliedern für kostenlose rechtliche Erstberatungen zur Verfügung und ist als Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht sowie als Fachanwältin für Vergaberecht eine feste Ansprechpartnerin der Honorar- und Vergabeinformationsstelle der Kammer.

In der Gruppe der Freien Berufe machen sich in jüngster Zeit mehr Frauen als Männer selbstständig. Mit einem Anteil von 52,8 Prozent von insgesamt 88.360 freiberuflichen Gründungen 2020 dominieren die Frauen das Gründungsgeschehen. Davon unabhängig sinkt die Bereitschaft zur Gründung in Deutschland massiv. Bei der Gründungsintensität liegt Deutschland weit abgeschlagen auf Platz 41 von 43 Staaten weltweit.

Geotechnische Untersuchungen von Bauaufgaben und deren ingenieurmäßige Bearbeitungen stellen eine Forderung des Bauregelwerks dar. Eine geschützte Berufsbezeichnung für derartige Tätigkeiten ausführende Ingenieure / Ingenieurinnen existiert jedoch bisher nicht. Entsprechend werden Leistungen der Geotechnik auch von Nichtingenieurinnen und -ingenieuren erbracht, die nicht über die notwendige geotechnische Sachkunde und Erfahrungen verfügen.

Baugenehmigungen können in Deutschland zukünftig online beantragt werden. Auch beim digitalen Bauantrag ist zu prüfen, ob eine Entwurfsverfasserin oder ein Entwurfsverfasser geeignet, qualifiziert und damit zur Antragsstellung berechtig ist.

Immer im Januar erscheint der Jahresbericht der Bundesingenieurkammer mit einem Überblick über die Aktivitäten in den zurückliegenden zwölf Monaten. Diese waren aus berufspolitischer Sicht vor allem geprägt von der Wahl zum 20. Bundestag. Angesichts der immensen Herausforderungen für den Bereich „Planen und Bauen“ wie auch für den Berufsstand, suchte die Bundesingenieurkammer bereits im Vorfeld den intensiven Austausch mit der Politik.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am 18. Januar 2022 über die Frage entschieden, ob die bis zum Inkrafttreten der angepassten HOAI am 01. Januar 2021 dort enthaltenen verbindlichen Mindestsätze bei Altverträgen trotz des EuGH-Urteils vom 4.Juli 2019 weiterhin anzuwenden sind oder nicht.

Nachdem die Corona-Krise 2020 deutlich negative Spuren auf dem Ingenieurarbeitsmarkt hinterlassen hat, zeigen sich vom ersten bis zum dritten Quartal 2021 wieder positive Signale auf die Nachfrage. Auch der Frauenanteil ist in den letzten Jahren um 70,9 Prozent gestiegen.

Wie alle zwei Jahre hat auch dieses Mal wieder die EU-Kommission die Schwellenwerte, ab denen die Vergabe öffentlicher Aufträge EU-weit bekannt zu machen ist, angepasst. Die Schwellenwerte haben sich in allen Bereichen leicht erhöht. Das bedeutet, dass sich der Anwendungsbereich des Unterschwellenvergaberechts entsprechend geringfügig erweitert.

Die deutsche Bauwirtschaft erweist sich gegenüber den wirtschaftlichen Ausschlägen der Corona-Pandemie als weitgehend resistent und bleibt auf Wachstumskurs. Die Nachfrage insbesondere nach Wohnraum bleibt ungebrochen, obwohl die Preise für Bauleistungen nach oben schießen.

Ihre Ansprechpartnerin in der Geschäftsstelle:

Anna-Maria Zellner M. A.

Stellvertretende Geschäftsführerin | Leiterin Kommunikation & Marketing

Irina Schäfer M. A.
T: 06131/95986-23
E: schaefer@ing-rlp.de