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Deutschlandstipendium: Feierliche Ehrung an der Hochschule Mainz

Von links: Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth (Präsident der Hochschule Mainz und Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz), Nico Schneider (Stipendiat der Ingenieurkammer RLP) und Kammervizepräsident Dr.-Ing. Uwe Angnes.

Dr.-Ing. Uwe Angnes bei seiner Ansprache an die Stipendiatinnen und Stipendiaten.

Insgesamt 57 Studierende der Hochschule Mainz wurden am 27. November 2019 im Rahmen einer Feierstunde mit einem Deutschlandstipendium ausgezeichnet. Kammervizepräsident Dr.-Ing. Uwe Angnes fördert mit seinem Unternehmen, der „IngenieurGesellschaft Tragwerk“ in Ingelheim bereits seit 2015 besonders begabte und engagierte Studierende der Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Mainz. Die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ist seit 2018 Förderer des Deutschlandstipendiums an allen Hochschulen und Universitäten in Rheinland-Pfalz, die Ingenieurstudiengänge anbieten. Folglich wurde Dr. Angnes zur Feier eingeladen, um in seiner Doppelfunktion als Förderer und Kammerrepräsentant einige Worte an die Stipendiatinnen und Stipendiaten zu richten.

„Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie anspruchsvoll und lernintensiv sich das Studium gestalten kann. Und, wie kräftezehrend daneben eine berufliche Tätigkeit ist“, sagte Dr. Angnes in seinem Grußwort. Mit der finanziellen Unterstützung durch das Stipendium werde den Stipendiaten einerseits der Lebensunterhalt erleichtert, sodass sie sich voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren können. Andererseits sei die Unterstützung auch eine Anerkennung ihres besonderen gesellschaftlichen Engagements, so Dr. Angnes.

Der Kammervizepräsident legte den Stipendiaten außerdem ans Herz, sich für eine erfolgreiche Karriere bereits möglichst früh ein breites Netzwerk mit guten Kontakten aufzubauen. Mit dem Beitritt in das kostenlose Netzwerk „Young Professionals“ der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz könne man als Studierender bereits einen wichtigen Meilenstein in seiner beruflichen Laufbahn setzen. „Durch den Kontakt zu erfahrenen Kollegen können Sie zum Beispiel potenzielle Arbeitgeber oder Praktikumsplätze finden und Ihren fachlichen Erfahrungsschatz ausbauen“, riet Dr. Angnes. Wichtig sei es aber auch, dass die Studierenden sich landesweit untereinander vernetzen, denn „Kontakte, die man im Studium knüpft, bleiben bekanntlich ein Leben lang“.

Im Rahmen der Feier wurden die Stipendiaten vom Präsidenten der Hochschule Mainz und Kammervorstandsmitglied Prof. Dr.-Ing. Gerhard Muth sowie Hochschulvizepräsidentin Prof. Dr. Andrea Beyer mit einer Urkunde für ihre sehr guten Studienleistungen und ein besonderes außerfachliches Engagement ausgezeichnet. Damit verbunden ist ein zunächst auf zwei Semester befristetes monatliches Stipendium über 300 Euro. 150 Euro davon werden staatlich bezuschusst, die andere Hälfte trägt ein privater Förderer wie z.B. die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz.

Das Deutschlandstipendium ist 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert worden. Im Jahr 2018 haben rund 27.200 Studierende ein Deutschlandstipendium erhalten.