Mitgliederdialog: Besichtigung der Großbaustelle an der A 61

Ausgestattet mit Schutzhelmen und Warnwesten nahmen 20 Mitglieder der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz an der Baustellenbesichtigung teil.

In einer rund 3-stündigen Führung durch die 7,8 km lange Baustelle hatten die Teilnehmer ausreichend Zeit, sich den Bauvorgang im Detail anzusehen. Foto: Dirk Adam.

Der Kammervizepräsident Dr.-Ing. Uwe Angnes (vorne) stand parallel zur Baustellenführung für berufspolitische Fragen und Anregungen zum Kammergeschehen zur Verfügung. Foto: Dirk Adam.

Die Streckenabschnitt an der A 61 zwischen der Raststätte Hunsrück und Rheinböllen soll bis 2023 sechsspurig ausgebaut werden. Foto: Dirk Adam.

Die A 61 ist als große Nord-Süd-Verbindung eine der wichtigsten Verkehrsadern im Westen und Südwesten Deutschlands, insbesondere in Rheinland-Pfalz. Seit 2017 befindet sich der Autobahnabschnitt zwischen Rheinböllen und der Raststätte Hunsrück im sechsspurigen Ausbau, um dem zunehmenden Verkehr der nächsten Jahre gerecht zu werden.

Am 10. September 2019 lud die Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz ihre Mitglieder im Rahmen des Projektes „Mitgliederdialog“ zur Besichtigung der Großbaustelle an der A 61 ein. Während der beinahe dreistündigen Führung durch den Landesbetrieb Mobilität (LBM) Bad Kreuznach erfuhren die 20 Teilnehmer vor Ort alles Wissenswerte zum Baugeschehen an einer der wichtigsten Verkehrsadern im Westen und Südwesten Deutschlands.

Der vor Baubeginn im Jahr 2017 nur 28 Meter breite Querschnitt der Autobahn mit zwei mal zwei Fahrspuren und je einem Standstreifen sei für das stetig steigende Verkehrsaufkommen nicht leistungsfähig genug gewesen, berichtete Daniel Schmitt vom LBM Bad Kreuznach. Der Strecke werde nun beidseitig um je 3,25 Meter verbreitert, damit sie in jeder Fahrtrichtung über drei Fahrspuren und einen Standstreifen verfüge. Damit könne die neue Fahrbahn nach Fertigstellung der geschätzten künftigen Belastung von täglich 67.000 Kraftfahrzeugen bestens standhalten. 151 Millionen Euro aus Steuermitteln des Bundes werden investiert, um diesen 7,6 Kilometer langen Streckenabschnitt nördlich der Raststätte Hunsrück bis Ende 2023 sechsspurig auszubauen.

„Wir freuen uns sehr über die heutige Gelegenheit, uns dieses beeindruckende Infrastruktur-Großprojekt aus der Nähe anschauen zu dürfen,“ zeigte sich Dr.-Ing. Uwe Angnes, Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, sichtlich beeindruckt. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss sowie der Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Diskussion. Vizepräsident Dr.-Ing. Uwe Angnes berichtete über das aktuelle berufspolitische Engagement der Kammer und stand für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltungsreihe „Mitgliederdialog“ dient als Plattform, um den persönlichen Kontakt zwischen Mitgliedern und Präsidium sowie Geschäftsstelle der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz herzustellen. Darüber hinaus ermöglicht sie den Kammermitgliedern, sich gegenseitig kennen zu lernen und über berufspolitische oder fachliche Themen, Erfahrungen und Probleme auszutauschen.

Aufruf

Für den nächsten Mitgliederdialog im kommenden Jahr sind wir auf der Suche nach interessanten Projekten in Rheinland-Pfalz. Haben Sie selbst ein anschauliches Objekt, welches Sie im Rahmen dieser Veranstaltung vorstellen möchten? Dann kontaktieren Sie bitte Frau Schäfer per Telefon unter: 06131-95986-23 oder per E-Mail an:  schaefer(at)ing-rlp.de.