Wohnimmobilien als Investition in die Zukunft

Der Beratende Ingenieur und Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Dr.-Ing. Uwe Angnes bei seinem Vortrag „Immobilienkauf: Second Hand, aber richtig“.

Finanzstaatssekretär Dr. Stephan Weinberg

Die Akteure der Veranstaltung in der Sparkasse Koblenz

Nach wie vor gelten selbst genutzte oder vermietete Immobilien als sichere Anlage und Altersvorsorge. Welche Voraussetzungen sie erfüllen müssen, damit sich eine Investition lohnt, und wie die Finanzierung möglichst günstig dargestellt werden kann, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Auf der sicheren Seite? Wohnimmobilien als Investition in die Zukunft“, zu der das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und die LBS Landesbausparkasse gemeinsam mit der Sparkasse Koblenz am 20. November eingeladen hatten.

Wertvolle Informationen rund um den Immobilienkauf „Immobilienkauf: Second Hand, aber richtig“ gab Dr. Uwe Angnes, Vizepräsident der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz. Ronny Meyer, Bauingenieur, Fachbuchautor und Initiator der Modernisierungsoffensive Deutschland, erklärte, wie das Wohnen der Zukunft aussehen wird und gab praktische Tipps zum Thema Energiesparen. Er erklärte: „Dank staatlicher Förderung ist es heute billiger, hochwertig zu bauen als billig.“

Damit ein bezahlbares Zuhause kein Traum bleiben müsse, habe das Finanzministerium Rheinland-Pfalz Fördermöglichkeiten für den sozialen Wohnraum bedarfsgerecht weiterentwickelt. Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg betonte in seinem Grußwort, dass die Herausforderungen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum nur partnerschaftlich und durch eine gute Vernetzung unter den Akteuren gestemmt werden könnten.

Auch die ISB unterstütze als Förderbank die Investition in selbst genutztes Wohneigentum, erklärte Dr. Ulrich Link, Mitglied des Vorstandes der ISB.

Die Teilnehmer einer Gesprächsrunde zum Thema „Immobilien als Anlage und Altersvorsorge“ kamen zu dem Ergebnis, dass die Nachfrage nach Wohnraum in urbanen Gebieten weiter zunehmen werde und die Investition in Wohnimmobilien – insbesondere vor dem Hintergrund des günstigen Kapitalmarktzinsniveaus – eine unverändert sichere Geldanlage sei. Das Land habe im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung attraktive Möglichkeiten geschaffen, die Modernisierung von Wohnraum und zeitgemäßes Wohnen finanziell zu unterstützten, so Weinberg.

Das Fazit der Talkrunde, die Modernisierung und zukunftsfähiges modernes Wohnen ohne Barrieren thematisierte, lautete: „Wer bis ins hohe Alter selbstbestimmt und unabhängig wohnen will, muss dafür rechtzeitig die Voraussetzungen schaffen. Wichtig sind unabhängiger Expertenrat und eine solide Planung. Energieeffizienz und Barrierefreiheit greifen dabei ineinander.“

Fotos: ISB/Alexander Sell