• IDEENsprINGen

    Gesamtpreisverleihung Platz 2 Jonas Schöpfer

    Gesamtpreisverleihung Platz 3 Tobias Schreiber

    Gesamtpreisverleihung Platz 2 Julian Nolden, Uwe Nillius und Alexandra König

     

    Schülerwettbewerb auch 2010/2011 ein enormer Erfolg für Rheinland-Pfalz

    MANNHEIM. Am 25. März 2011 war es so weit – die besten drei Modelle zweier Alterskategorien sollten länderübergreifend ausgezeichnet werden. Das Motto des Schülerwettbewerbs lautete in diesem Jahr „IDEENsprINGen“ und hatte den Bau einer Modellskisprungschanze zur Aufgabe. 1169 Modelle wurden zusammengerechnet in allen fünf beteiligten Ländern ins Rennen geschickt und nun stand die langersehnte Preisverleihung und das damit einhergehende Küren der Gesamtsieger, also der Plätze 1-3, vor der Tür.

    Rund 250 Gäste waren dazu am 25. März 2011 ins Technoseum gekommen und warteten gespannt auf die Verkündung der Fachjury. Wie bereits im letzten Schülerwettbewerb „Gut durchDACHt“ konnten die rheinland-pfälzischen Schülerinnen und Schüler zur Freude der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz dabei die meisten Platzierungen für sich entscheiden. So gewann in der Alterskategorie 1 (Klasse 1 bis einschließlich 8) Jonas Schöpfer aus Birkenfeld mit seinem Modell „Olympiaschanze München 2018“ den zweiten Platz. In der Alterskategorie 2 (ab 9. Klasse) konnte Tobias Schreiber aus Mainz mit „Überflieger“ einen dritten Platz einnehmen. Julian Nolden, Alexandra König und Uwe Nillius aus Koblenz belegten in der gleichen Altersklasse einen hervorragenden zweiten Platz mit ihrem Modell „Amazing“.

    Das Rahmenprogramm wurde an diesem Tag von einigen Grußworten und der Schnuppervorlesung „Planung und Realisierung einer Olympiasprungschanze“ von Guido Ludescher, der federführend verantwortlich für den Bau der Olympia-Sprungschanze in Garmisch-Partenkirchen war, gestaltet. Unterstützung von politischer Seite kam auch in diesem Jahr von Prof. Dr. Annette Schavan, die als Bundesbildungsministerin erneut die Schirmherrschaft übernahm. Die fünf Präsidenten der beteiligten Kammern sind sich auf jeden Fall einig, dieses Projekt muss weitergeführt und den Schülerinnen und Schülern der Ingenieurberuf dadurch etwas nähergebracht werden. Als Plattform für Kreativität und erstes technische Interesse ist dieser Schülerwettbewerb prädestiniert, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Position Deutschlands als eine der führenden Nationen im Bereich der technischen Innovation und Weiterentwicklung zu stärken. So können alle Kammern sehr stolz auf die Beteiligung und die eingereichten Modelle ihrer Schülerinnen und Schüler sein. „Der Ingenieurberuf ist entscheidend für unsere weitere Entwicklung und so können wir nur auf solch begeisterte Jungingenieurinnen und Jungingenieure wie euch vertrauen“, so Dipl.-Ing. Jörg Herrmann, Präsident der Ingenieurkammer Sachsen-Anhalt in seinem Schlusswort.

    Erfolgreiche Preisverleihung für Rekordwettbewerb

    MAINZ. Beim vierten Schülerwettbewerb der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz konnte erneut der Rekord gebrochen werden. Knapp 400 Schülerinnen und Schüler von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen aus Rheinland-Pfalz nahmen mit 114 Einzel- und Gruppenarbeiten an dem Wettbewerb teil. Damit wurden so viele Arbeiten eingereicht wie noch nie. Sie traten in den beiden Alterskategorien Klassenstufe eins bis acht sowie neunte Klasse und höher gegeneinander an. Zum vierten Mal hieß es also auch die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des landesweiten Schülerwettbewerbs der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz zu küren. Einige maßstäbliche Vorgaben mussten im Wettbewerb beachtet werden und so waren auch nur bestimmte Materialien, wie Holz Papier, Kleber und Schnur, zugelassen. Zusätzlich hielt sich die Jury offen, einen „Murmeltest“ durchzuführen, bei dem die Sprungschanzenmodelle quasi auf ihre Tauglichkeit getestet wurden. Insgesamt bewertete die Jury neben dem Belastungstest, dem Einhalten der Maße und Materialvorgaben und dem Altersfaktor vor allem die statische Konstruktion, die Gestaltung, die Originalität und die Verarbeitungsqualität. Anhand der vergebenen Bewertungspunkte konnten dann die besten Modelle ermittelt werden.
    Das Siegerteam in der jüngern Altersgruppe, Ben Dirscherl, Peter Fischer, Nico Paulus, Paula Poth und Niclas Schneider aus Bruchmühlbach-Miesau, konnten mit ihrem Modell „Funky Foot“ auf ganzer Linie punkten und gewannen damit 250 Euro als Siegesprämie. Platz zwei belegten Pascal Nolden und Sascha Kron aus Koblenz mit ihrem Schanzenmodell namens „Ski-Jumping“. Jonas Schöpfer aus Birkenfeld gewann mit „Olympiaschanze München 2018“ Platz drei.
    In der älteren Altersgruppe konnten Julian Nolden, Alexandra König, Uwe Nillius aus Koblenz mit „Amazing“ Platz eins erkämpfen. Platz zwei ging hier an „Überflieger“ von Tobias Schreiber aus Mainz und der dritte Rang an das Modell „Chitex“ von Michel Mackert, Max Kaiser, Patrick Räch und Sascha Fahrnschon aus Neustadt an der Weinstraße. Die drei Bestplatzierten der beiden Altersgruppen haben sich zudem für den länderübergreifenden Gesamtwettbewerb der Ingenieurkammern aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt qualifiziert.

    Kammerpräsident Dr.-Ing. Horst Lenz sagte bei der feierlichen Preisverleihung im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz: „Ihr habt bewiesen, dass man bereits in jungen Jahren ein besonderes Talent für Ingenieurleistungen haben kann. Ich hoffe sehr, dass euch dieses Talent eines Tages in einen der vielen Ingenieurberufe führt.“ Ziel des Wettbewerbs mit seinen jährlich wechselnden Themen ist, Schüler und Schülerinnen für die zahlreichen Facetten des Ingenieurberufs zu begeistern und das Interesse an kreativ-technischem Denken zu wecken. Lenz unterstrich: „Es sollte geprüft werden, ob über alle Schulformen hinweg noch mehr technische Fragestellungen als bisher in den Unterricht eingebunden werden können, um Schüler schon früh für technische Berufe zu begeistern.“ Der Kammerpräsident wies zudem darauf hin, dass männliche Lehrkräfte in Grundschulen unterrepräsentiert seien: „Es wäre wünschenswert, wenn sich künftig mehr Männer für den Lehrerberuf an Grundschulen entscheiden und als männliche Vorbilder dienen würden.“

    Auch Bildungsministerin Doris Ahnen hob das Anliegen hervor, Schülerinnen und Schüler für Studiengänge und Berufe im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich und insbesondere für Ingenieurberufe zu gewinnen. „In den neuen Lehrplan für das Fach Naturwissenschaften sind deshalb ganz bewusst auch technische Aspekte aufgenommen worden.“ Der Wettbewerb der Ingenieurkammer leiste auf andere Weise einen wichtigen Beitrag dazu, weil hier Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise einen Eindruck vom beruflichen Alltag der Ingeneurinnen und Ingenieure gewinnen könnten. „Ganz besonders freue ich mich, dass auch viele Mädchen sich von dieser Aufgabe begeistern lassen. Denn zumindest in der Altersgruppe bis zur Klassenstufe 8 sind fast die Hälfte der Teilnehmenden Mädchen gewesen“, betonte Doris Ahnen.

    Nach der Preisverleihung auf rheinland-pfälzischem Boden warten nun alle gespannt auf die Entscheidung im Gesamtwettbewerb und die Preisverleihung am 25. März 2011 in Mannheim.

    Rangliste

    Galerie Modelle der Alterskategorie 1 (1. bis einschließlich 8. Klasse)

    Galerie Modelle der Alterskategorie 2 (ab 9. Klasse)

    Galerie Landespreisverleihung RLP